Untersuchungshaft · Strafrecht · Linz · Oberösterreich
Untersuchungshaft ist eine der einschneidendsten Maßnahmen im Strafverfahren. Gerade in den ersten Stunden und Tagen ist ein geordnetes Vorgehen entscheidend, um Rechte zu wahren und den weiteren Verlauf strategisch zu steuern.
Je früher Verteidigung und Kommunikation geordnet sind, desto größer bleibt der Handlungsspielraum.
Einordnung
Untersuchungshaft ist eine vorläufige Freiheitsentziehung im Ermittlungsverfahren. Sie dient nicht der „Strafe“, sondern soll aus Sicht der Behörden sicherstellen, dass das Verfahren geordnet geführt werden kann.
Ob und wie lange Untersuchungshaft verhängt wird, hängt von der rechtlichen Grundlage und der konkreten Begründung im Einzelfall ab. Entscheidend ist eine strukturierte Prüfung und eine klare Strategie für die nächsten Schritte.
Häufige Ausgangslagen
Die Gründe unterscheiden sich je nach Verfahren. Wichtig ist eine saubere Einordnung der Situation, eine strukturierte Vorbereitung und eine klare, konsistente Kommunikation.
Festnahme oder Vorführung im Ermittlungsverfahren
Vorwürfe mit hoher Tragweite (z. B. wirtschaftliche oder finanzielle Sachverhalte)
Komplexe Verfahren mit mehreren Beteiligten
Vorangegangene Hausdurchsuchung oder Beschlagnahme
Unklare Sachlage mit großem Informationsdefizit
Erste Schritte
In dieser Phase geht es nicht um Lautstärke, sondern um Struktur: Rechte wahren, Fakten ordnen und den nächsten Schritt sauber vorbereiten.
Häufige Fragen
Erstkontakt
Untersuchungshaft ist eine extreme Belastung – für Betroffene und Angehörige. Ein klarer, geordneter Ablauf hilft, die nächsten Schritte planvoll zu setzen und den weiteren Verlauf strategisch zu steuern.
Kanzleisitz: Linz · Oberösterreich · Tätigkeit im Rahmen von HNW Rechtsanwälte